Resilienz

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Was bedeutet das eigentlich?

Resilienz kommt aus dem Lateinischen und stammt von dem Wort resilire ab, was so viel heißt wie abprallen.

In der Physik beschreibt es eine Substanz, die selbst nach starker Deformation selbständig wieder in den ursprünglichen Zustand zurückkehrt.

Früher nannte man einen resilienten Menschen ein „Steh auf Männchen“!

  • fröhlich, ausgeglichen, kreativ und anpassungsfähig

Alle können das werden! Wenn einige vielleicht auch nicht von Anfang an, so kann die Resilienz gesteigert werden.

Wir können euch dabei helfen! – Ihr müsst euch nur darauf einlassen!

Im Allgemeinen sind es sieben Säulen, auf denen die Resilienz aufgebaut ist. Wenn einige davon mehr oder weniger gut ausgeprägt sind, so gilt es sie erst einmal zu stärken.

Optimismus – natürlich ist es in einer Zeit voll mit schlechten Nachrichten manchmal schwierig optimistisch zu denken. Lasst euch nicht den ganzen Tag von schlechten Nachrichten berieseln, sondern konzentriert euch auf euer Ding und das wird auf alle Fälle GUT!

Oskar Wilde sagte dazu: Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende!

Akzeptanz – Manchmal muss man sein Schicksal akzeptieren und Unvermeidbares nicht länger hinauszögern. Im Moment geht es halt nicht, aber der richtige Moment kommt bestimmt. Den gilt es abzupassen.

Vor einiger Zeit lasen wir in der Lesegruppe aus dem Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky. An einer Stelle erzählt er von einem Erlebnis als er beim Schwimmen im offenen Meer eine „Grüne Meeresschildkröte“ beobachtete.

Die grüne Meeresschildkröten-Geschichte ist eine wirklich schöne Parabel über den Nutzen des Loslassens und unser Ankämpfen gegen Widrigkeiten. Das Tier zeigt in seinem Verhalten genau wie man seine Energien gezielt einsetzen kann, nämlich immer nur phasenweise. Sie kämpft nicht gegen die Wellen im Meer, sondern nutzt ihre Kraft, um ihre Ziele zu erreichen. Denn Landwärts muss die Schildkröte mit den Wellen rudern, damit die Brandung sie dann an Land spülen kann. Seewärts muss sie es dann genau umgekehrt halten. Sie muss sich den Sog der Wellen zurück ins Meer (für kräftige Paddelbewegungen) zunutze machen, während sie die Welle treibend an sich vorbeiziehen lässt. Wie ihr merkt, können wir dahingehend sehr viel von ihr lernen!

Das Zitat aus dem Buch: “Wenn du gegen die Wellen kämpfst, verlierst du kostbare Energie. Aber wenn du die Kraft der Wellen nutzt, erreichst du Ziele, die dir neue Energie verleihen!”

Lösungsorientierung – Schwierige Situationen bringen dich aus der Ruhe? Fragst du dich häufig: Warum trifft es immer mich?

Sag dir besser: Na und jetzt hat es mich getroffen! Mal sehen, wie ich hier unbeschadet rauskomme. Auch Hilfe annehmen ist keine Schande und eine extrem wichtige Eigenschaft, die man erlernen kann.

Noch bessere Variante:

Guuut, dass es mich trifft! Erstens bringt es mir Erfahrung und zweitens bin ich sowieso die/der Beste, um das Problem aus der Welt zu schaffen!

Opferrolle verlassen – Dich selbst oder die Situation zu bedauern bringt nichts! Suche dir Menschen, die ähnliches erlebt haben und hör dir an, wie sie mit der Situation umgegangen sind, z.B. in einer Selbsthilfegruppe.

Verantwortung übernehmen – Nicht lange mit Schuldgefühlen kämpfen oder bei anderen die Schuld suchen, sondern einen Weg aussuchen und ihn gehen!

Netzwerke aufbauen

           Sich anderen Menschen anvertrauen

–           Bindungen eingehen und dadurch das Selbstgefühl steigern

–           Ein guter Freundeskreis stärkt den Rücken

–           Es kostet (wenn optimal) keine Überwindung um Hilfe zu bitten

Zukunft planen

–           Ziele setzen

–           Gutes Krisenmanagement


Jeder kann sich Resilienz aneignen!


Niederlagen stärken unseren Charakter!


Misserfolge wird es immer wieder geben!


Resilienz trainieren heißt – eigene Widerstandskräfte neu zu entfachen und trotz schwerer Belastung seelisch gesund zu bleiben!